Mein Lebenslauf

Ich wurde am 26.August im Jahre 1977 als erster Sohn des Metzgers Horst und der Einzelhandelskauffrau Gerlinde Ganther in Singen geboren.

Bereits im zarten alter von 7 Jahren stellte ich meine Liebe zur Chemie fest, was sich darin äußerte, dass ich alle möglichen und unmöglichen Haushaltschemikalien in meiner Mutters Blumenvasen mischte, stets auf der Suche nach dem ultimativen Gift. Bald gründeten mein damaliger Freund Ulrich und ich den Laborverbund "Labor Giftdrüse". Laborös laborierende Laboranten, nannte uns Ulrichs Mutter gerne, und seit ich die Bedeutung von laborieren kenne, muss ich ihr ein wenig recht geben. Nichts desto Trotz steckten Ulrich und ich fast jeden unserer damaligen Grundschulklasse mit dem Interesse an Chemie an. Ich besitze heute noch ein Labor in meinem Keller, bei dessen Anblick manch anderem Hobbychemiker wohl warm ums Herz werden würde. Nach Beendigung der Grundschule ging ich bis zur mittleren Reife auf die Ekkehard Realschule in Singen, nach der ich eine Berufsausbildung am Berufskolleg für Chemisch-Technische Assistenten auf der Hohentwiel-Gewerbeschule begann. Parallel dazu besuchte ich sehr viele Schulungen im Bereich Rettungsdienst und Ausbildung, so dass ich Rettungssanitäter und Ausbilder für Erste-Hilfe wurde. Durch den Besuch eines freiwilligen Zusatzunterrichtes erhielt ich nach meinem Staatsexamen auch noch die Fachhochschulreife. 

Ich konnte die Möglichkeit studieren zu gehen unmöglich ungenutzt lassen, doch rief mich mein Land. So kam es dazu, dass ich Wehrersatzdienst beim DRK in Radolfzell leistete und auch dort wohnte. Schon auf Grund meiner abgeschlossenen Rettungssanitäterausbildung war klar, dass ich dort in der Notfallrettung eingesetzt werde. Parallel dazu war ich auf der Suche nach einem geeigneten Studienplatz und hätte beinahe an der FH-Furtwangen Verfahrenstechnik mit dem Schwerpunkt Umwelttechnik studiert, doch da Annabell bereits damit begann und ich somit Einblick bekam, suchte ich noch nach Alternativen. Eines Tages haben wir Sigmaringen besucht und es hat uns beiden dort auf anhieb gut gefallen. 

Nach dem nun klar war, dass ich nach Beendigung des Zivildienstes dort studieren werde, zwischen dem Ende des Zivildienstes und Semesterbeginn aber noch lange Zeit frei hatte, schob ich die Ausbildung zum Rettungsassistent noch ein, die erst kürzlich novelliert wurde und nun noch übergangsweise von Rettungssanitätern in Quereinsteigerkursen verkürzt erlernt werden konnte.

Seit Oktober 1998 studiere ich nun Pharmatechnik und habe mein erstes Praxissemester bei der Internationalen Verbandstofffabrik in Neuhausen am Rheinfall gemacht, mein zweites bei der Firma Vetter Pharmafertigung in Ravensburg. Aus beiden Firmen habe ich unzählige schöne Erinnerungen, die ich wohl auch bald mal niederschreiben werde.